03. September 2017 – Tag 3
Fahrt über Col de l’Isèran und Col du Galibier nach Briançon
Besuch Croix de Toulouse
Nach einer weiteren kühlen Nacht war es sensationell, dass beim ersten Blick aus dem Zelt mal blauer Himmel zu sehen war!!! 🙂 Gleich mal den Wetterbericht gecheckt, welcher meinte, dass jetzt tatsächlich bleibendes schönes kommen soll. Von daher ging es mit deutlich motivierterer Laune ans Einpacken. Dank Quechua 2 Sekunden Zelt war selbiges auch schnell eingepackt.
Da inzwischen die Sonne aufgegangen war, und es sich gleich 15°C wärmer angefühlt hatte, gleich mal Cabriodach auf und los gings. 🙂
Col de l’Isèran
Der Col de l’Isèran „ist mit 2770 m der höchste beidseitig anfahrbare Straßenpass der Alpen“. Etwas Sorgen machte uns daher die Tatsache, dass die Straße am Vorabend noch mit einer halbsprurigen Absperrung versehen war, die eindringlich „Route barrèe“ zeigte. Die Ursache war auch klar ersichtlich: Schnee.
Aber da es in der Nacht nicht neu geschneit hatte, und die Sonne ihr Übriges tat, war die Straßensperre am Morgen nicht mehr da (hätte uns eh nicht interessiert *hust* :-P) und es konnte losgehen.
Hier einige Eindrücke:
Danach ging es weiter zu den…
Lacets de Montvernier
Lacets de Montvernier (=“Schnürsenkel von Montvernier“) trifft recht beschreibend auf das kleine, schmale, extrem verwundene Sträßchen nach Montvernier zu und durfte daher auf unserer Tour als Abstecher natürlich auf keinen Fall fehlen! Bekannt bei Fahrbegeisterten wurde die Straße durch die Tour de France vor in paar Jahren.
Col du Galibier
Über den Col du Télégraphe ging es dann weiter zum Col du Galibier (nein, ich habe die Accent aigus oder graves usw. nicht vergessen – Galibier hat einfach keine – wundersamerweise). Der Col du Galibier gehört mit 2642m ebenfalls zu den höchsten anfahrbaren Alpenpässen und ist sowohl fahrerisch wie auch landschaftlich sensationell. 🙂
Nachdem wir in Briançon erreicht und der Bequemlichkeit halber ein Hotel gesucht und dort eingecheckt hatten, war erstmal Pause angesagt. Die gewundenen Bergstraßen sind schon unterschwellig anstrengend.
Croix de Toulouse
Zum Nichtsmehrtun war der Tag aber noch zu jung und nach kurzer Recherche entdeckten wir den Aussichtspunkt Croix de Toulouse und die Anfahrt dorthin klang spannend. Der Aussichtspunkt versprach einen schönen Ausblick auf die Altstadt und die alten Befestigungsanlagen von Briançon und die Anfahrt, welche auf den letzten 1,5km nur noch grobschottrig ausgebaut war, wollte natürlich unbedingt von uns ausprobiert werden. 😛
Bis „morgen“ 🙂
Christoph














