11. September 2017 – Tag 11

Anderes Auto – Neue Herausforderung

Nachdem wir uns ja insgesamt auf dem langsamen Rückweg befinden haben wir beschlossen, das Faktum, dass wir zwangsläufig unser Gefährt in Nizza zurücklassen mussten, zu nutzen, die Strecke(n) als Vergleich mit dem neuen Auto zu sehen. Als erstes bot sich hier natürlich wieder die Cime de la Bonette und die alternative Auffahrt zurück über den Col de la Moutiére an. Auf dem geschotterten Teil des Moutière mussten wir erstaunlicherweise anerkennen, dass der Lexus, obwohl er deutlich – im Gegensatz zum Evoque deutlich mehr SUV als Geländewagen ist, die Strecke mit Bravour gemeistert hat UND einem das Ganze zusätzlich noch vorkommt, als säße man zuhause im Wohnzimmer. 😛

Natürlich gab es auch hier wieder atemberaubende Aussichten auf die umliegenden Berge und eine erstaunliche Menge an Murmeltieren. Für diesen Zwecks hat der Lexus ein cooles Feature zu bieten: Den EV-Mode, also das zeitweise rein elektrische Fahren. Damit kann man sich fast geräuschlos an die ansonsten sehr scheuen Murmeltiere „heranschleichen“ 🙂 Einen alten Bunker gab es ebenfalls zu erkunden #gruselig. 🙂

Von der unerwartet unproblematischen Fahrt über den Moutiére motiviert, wollten wir den Lexus dann natürlich noch etwas mehr unter Druck setzen 😛 und haben beschlossen, den uns ja jetzt bekannten Weg über den Col du Parpaillon erneut zu nehmen. Da wir dieses Mal aus Richtung Süden kamen, hatten wir die deutlich anspruchsvollere Südrampe, die wir mit dem Range Rover nur abwärts bewältigt hatten, nun bergauf vor uns. :-O Am Fuße der Südrampe nachdem die ersten größeren Steine überwunden waren, haben wir dann doch kurz gezweifelt, ob der Lexus das schafft. Er hat uns aber mit extrem bequemer Bravour vom Gegenteil überzeugt. Fast schon mit Leichtigkeit und Lounge-Feeling im Inneren ist er über jeden Stein, Schlagloch oder Stufe hinweggesurrt.

Deutlich weniger durchgeschüttelt als im Range Rover sind wir dann nach einer kurzen Pause am Scheitel des Parpaillon über die Nordrampe hinunter und weiter über den Col de l’Izoard nach Briançon in das auf der Hinfahrt entdeckte und für gemütlich befundene Hotel Vauban.

Da wir online das letzte verfügbare Zimmer gebucht hatten, stellte sich im Hotel heraus, dass eigentlich gar kein Zimmer in der Kategorie frei ist und nur noch die Suite frei sei. Man entschuldigte sich hierfür und händigte uns die Keycard aus. Was sich uns bot war fast schon eine kleine Wohnung: Kleines Wohnzimmer mit Sofa und Fernseher, großes Bad und nobler Monsundusche, Schlafzimmer und separater Toilette. 🙂 … Für schlappe 60€ 🙂

Noch schnell in der Pizzabude um die Ecke zwei leckere Pizzen besorgt und dann ab ins Bett. 🙂

Bis „morgen“

Christoph