13. April 2018
Nacionalni park Plitvička jezera
Hello again 🙂
heute ging es in den atemberaubendsten Nationalpark Kroatiens: Die Plitvicer Seen.
Der Nationalpark ist im deutschsprachigen Raum vor allem deswegen bekannt, weil einige berühmte Szenen der Karl May Verfilmungen der 60er-Jahre dort entstanden sind. Der Nationalpark selbst wurde 1979 in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Während des Balkankrieges stand er wegen der in der Umgebung befindlichen Kampfhandlungen, Plünderungen, Brandstiftungen und der akuten Minengefahr sogar auf der Liste der gefährdeten Welterben. Letzeres wurde erst 1997 wieder aufgehoben. Soviel zur Historie.
Alles weitere ist recht kurz in Worte gefasst: Zunächst morgens noch am Campingplatz Korana zum Frühstücken gegangen (waren die einzigen und haben das Full-Personal-Service-Programm bekommen^^), Zeug vom Bungalow wieder ins Auto und die paar Kilometer zum Nationapark. Dort Auto geparkt, Sachen in den Rucksack und auf den Weg. Den Rest „erzählen“ die Bilder wohl am besten.
Nachdem wir unseren Rundweg um die Seen abgeschlossen hatten, und wieder am Ausgangspunkt angekommen waren, haben wir uns auf den Weg nach Zadar gemacht, wo unser Hotel für die folgende Nacht gebucht war. Unterwegs haben wir auf einer Website noch entdeckt, dass das Geburtshaus von Nikola Tesla „in der Nähe“ liegt, also haben wir unsere Route angepasst. 😉
War etwas unspektakulär, dafür war die Route durch die Berge interessanter als nur „autocesta“.
Nachdem wir in Zadar unser Hotel erreicht und uns kurz erholt hatten, haben wir beschlossen, das Auto Auto sein zu lassen und mit Uber in die Innenstadt zu fahren. Abgeholt hat uns Ante, ein sehr netter Zeitgenosse, der deutlich besser deutsch als englisch sprach. 😛
Er hat uns auch gleich ein gutes Restaurant und eine Eisdiele empfohlen. Letztere hat unser besonderes Interesse geweckt, aber zunächst hat uns dank „agiler“ Planung erstmal etwas Anderes in Staunen versetzt:
Nachdem wir uns vom Anblick losgerissen haben, sind wir zur „Sea Organ“, einer Konstruktion an der Uferpromenade Zadars, welche durch die Wellen des Meers Luft durch im Boden installierte Röhren drückt und dadurch eine orgelähnlichen Sound erzeugt.
Im Anschluss ging es noch zum „Pillar of Shame“. Hier wurden im Mittelalter Kriminelle ähnlich dem Pranger öffentlich zur Schau gestellt und bestraft und danach endlich besagtes Eis holen.
Danach ging es via Uber zurück ins Hotel, noch kurz was gegessen und nun ab ins Bett.
Morgen auf dem Plan: Nächste Etappe nach Dubrovnik. 🙂
Gut’s Nächtle,
Christoph




























